Freitag, 4. juli 2008

Es war ein Klacks für Patricia Henderson gewesen, nicht mehr. Die unterdrückten Sozialtriebe in Steinberg wollten sich mit aller Macht befreien, nachdem die harte Schale Steinbergs erst geknackt war. Sein tiefstes Inneres wollte zu jedem Zeitpunkt genau dorthin, wohin Patricia Henderson ihn bewegte. Ihr flogen die Türen auf, bevor sie die Klinke in die Hand nahm. Fast ebenso wirksam in die falsche Richtung wirkte die SM-Domina, brauchte aber Brechstange und Eisen, weil sie massiv gegen den tiefsten inneren Willen zu treiben gedachte, in Richtung Selbstzerstörung. Eine SM-Domina musste tatsächlich die härtesten Geschütze auffahren, um im Hinblick auf das Manipulationstempo auch nur halb so gut zu sein wie eine weiße Herzensschwester.

 

Losbinden würde man ihn erst, wenn er ganz lieb war. Dazu brauchte man eben Dorothy Downing. Natürlich war auch das organisiert. Downing hatte seine Frau angerufen und ihr nur gesagt, es werde eine Frau vorbeikommen, die etwas bringen würde, und dieser Frau solle Dorothy unbedingt vertrauen. Man hatte keine Frau mit passender Lebensgeschichte zur Hand, aber das war auch nicht zwingend nötig. Man schickte eine umgedrehte Ku-Klux-Klan-Hexe bei Dorothy Downing vorbei, deren einziges Defizit das furchtbare Texanisch war, was sie sprach. Scherzhaft hatten die Hendersons schon nachgedacht, ob man ihr das Texanisch nicht austreiben könnte, aber da schienen auch die Hendersons machtlos.

 

Das Texanische bescherte in Vancouver den Vorteil, dass sich der Zuhörer zwischen absoluter Aufmerksamkeit und absolutem Nichtverstehen des Gesagten entscheiden musste. Dafür ging es nicht ganz so flüssig. Damit war es nicht klar, ob Texanisch in Vancouver operative Vorteile bot. Das wurde von Texanern anders bewertet als von allen anderen. Mary Shelton war nicht anders ausgebildet als die Hendersons, und ihr Texanisch hielt sie nicht davon ab, Robert Henderson in rituellen Gefechten absolut Paroli zu bieten. Jederzeit konnte Henderson einen rituellen Streit mit Shelton vom Zaune reißen. Dazu brauchte er nur beiläufig zu erwähnen, dass Texas immer noch der einzige Ort auf der ganzen Welt sei, wo niemand Englisch sprechen könne. Die Argumentationslinien waren stets die gleichen. Henderson

warf Shelton vor, dass Texanisch die einzige menschliche Sprache wäre und sich längst genetisch etabliert hätte, wenn Texanisch nur halb so viele Vorteile böte, wie Shelton meinte.

Sheltons Verteidigungs- und Angriffslinie wurde gehalten, indem Shelton behauptete, nur Texaner seien zu einer besonderen Sensibilität fähig, vor deren Hintergründen Texanisch erst seine wahren Vorteile entfaltete. Damit musste Sheltons Position zwar nicht akzeptiert werden, aber sie war unschlagbar, solange sich nicht Texaner gegen sie erklärten. Zugleich war Henderson kein Texaner, er musste Sheltons Position nicht teilen. Was Shelton ihm nicht beweisen konnte, konnte Henderson ihr auch nicht widerlegen. Der Kampf war damit so ausgelegt, dass keine der beiden Seiten auch nur eine theoretische Chance hatte, zu gewinnen bzw. zu verlieren. Es sei denn, durch Selbstaufgabe einer Partei: "OK, Mary, wir bestreiten nur aus Neid, dass Gott in Texas geboren wurde!"

 

Ein ritueller Kampf diente der Ausbalancierung und Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen, wobei gefühlsbedingt so gekämpft wurde, dass jede wahre Verletzung ausgeschlossen blieb und es in der rituellen Streitsache selbst keinen Gewinner geben konnte. Solche Kämpfe bauten Aggressionen sozialverträglich ab und förderten zugleich die innere Verbundenheit. Verblieb auf einer Seite Missgefühl, dann war ein Kampf nicht rituell - dann war es Unterdrückung, keinesfalls "Spaß".

 

Mary Shelton wurde ohne Probleme empfangen, als sie sich mit dem Handy von Jim Downing auswies. Tatsächlich war ihre Aufgabe schwerer als die der Hendersons. Robert Henderson hatte im Grunde nur den Weihnachtsmann zu spielen brauchen. Jim Downing hatte in seinem Innern überhaupt nichts gegen das einzuwenden gehabt, was Robert Henderson ihm präsentierte.

 

Patricia Henderson hatte zwar eine zunächst sehr hart erscheinende Nuss zu knacken, aber dafür konnte sie ihn aufgrund seiner Bösartigkeit auch hart anpacken, ohne dabei zu weit zu gehen. Sie hatte Steinberg nur einmal abkochen müssen, anschließend war es locker.

 

Mary Shelton aber war bei Dorothy Downing, der man nichts vorwerfen konnte, aber sehr viel erklären und beibringen musste. Dorothy Downing durfte nicht körperlich oder durch Drohung zu irgendetwas gezwungen werden, sie musste alles freiwillig mitmachen wollen. Nachdem man ihr erklärt haben würde, dass ihr Mann soeben mit der Geliebten verschwand und die Restfamilie von Steinberg stark bedroht sei, musste man ihr klarmachen, dass Steinberg bei den Hendersons gefesselt lag, dass Dorothy Downing ihn sexuell abhängig machen und sich ihm letztlich als Ehefrau hingeben sollte. Das alles vor dem Hintergrund, dass Dorothy Downing eine einigermaßen normale Kanadierin des gehobenen Mittelstandes war, die nicht einmal wusste, woran es wirklich lag, wer wen liebte oder nicht liebte.

 

Bei der Problemstellung hätte jeder übliche Spitzen-Verkäufer sofort abgewinkt, auch wenn man ihm eine Million Dollar geboten hätte. Er hätte es nur als Witz verstehen können, als ein Ding der absoluten Unmöglichkeit. Mary Shelton erklärte Dorothy Downing kurz, dass sie im Auftrage ihres Mannes Jim bei ihr sei. Sie zückte eine Visitenkarte und stellte sich als Mitarbeiterin eines New-Yorker Büros für das Management von Ehen vor. Dorothy Downing war sehr froh, als sie hörte, dass es darum gehe, ihre Ehe zu retten. Vor allem, dass dieser Wunsch von Jim gekommen sei. Und dass Jim offenbar keine Kosten scheute, New-York war nicht gerade unmittelbare Nachbarschaft von Vancouver.

 

Shelton: "Mrs. Downing, unser Institut wird von Klienten in Anspruch genommen, die ihre partnerschaftliche Zukunft auf gesunde Fundamente stellen wollen. Unser Institut ist weltweit führend in der Partnerschaftspsychologie, und Sie dürfen sich sicher sein, dass es unser höchstes Anliegen ist, jeden glücklich zu machen. Dazu verwenden wir ausschließlich wissenschaftlich erprobte Verfahren, die auf natürlichen Ritualen basieren, die unsere Vorfahren über Jahrmillionen entwickelten und die seit mindestens einer Million Jahren gleich blieben.

 

Ihr Gatte, Mrs. Downing, hat uns beauftragt, Ihnen mitzuteilen, dass er zwischen zwei Frauen stehe. Weil seine Gefühle nicht entscheiden können, wünscht er unsere Unterstützung in dieser Sache. Dabei geht es vor allem darum, welche von Ihnen beiden Frauen ihn wie sehr liebt. Wir testen das objektiv mit einem Gerät, das im Groben einem Gasherd ähnelt. Aus einer Vielzahl kleiner Düsen wird sehr warme bis leicht heiße Luft auf die Handflächen pulsiert, zwischendurch zur Kühlung kalte oder keine. Es wird exakt steuerbarer Schmerz so ausgeübt, dass die Haut an keiner Stelle permanent belastet wird. So können Verletzungen auf ein Minimum beschränkt werden, sie heilen in Tagen. Am Anfang erscheint es einem leicht, doch das ändert sich. Irgendwann gibt jeder auf, Mrs. Downing. Frauen, die um ihren Mann wirklich kämpfen, kämpfen mit allem Willen gegen den Schmerz an, sie schreien und heulen, lange bevor sie aufgeben. Dabei liegen sie auf dem Boden, Schmerz dürfen sie nur bekämpfen, indem sie immer wieder sagen oder schreien: "Jim, ich liebe Dich!", vorausgesetzt, der Mann heißt Jim, natürlich. Mrs. Downing, bei der anderen Frau sitzt gerade im Moment eine Kollegin von mir, die die Tests, die ich mit Ihnen machen werde, Ihr Einverständnis vorausgesetzt, mit Ihrer Konkurrentin absolvieren wird. Der wichtigste Test ist der soeben beschriebene, Mrs. Downing. Bei diesem Test werden beide Frauen dem selben Pulsierverfahren ausgesetzt, und beide Frauen treiben sich innerlich mit dem Willen, den Mann für sich haben zu wollen. Keine von beiden tut es länger, als sie den Schmerz aushalten kann, der langsam entsteht und dann immer schlimmer wird. Je stärker die Liebe einer Frau ist, desto länger hält sie ihre Hände unten. Sind Sie zu dem Test grundsätzlich bereit, Mrs. Downing?"

 

Mrs. Downing war erschlagen. Wäre die fremde Frau nicht so förmlich aufgetreten, so wäre sie vor ihr in Tränen gefallen. Mary Shelton wusste, dass keine ungeliebte Ehefrau der Meinung war, irgendetwas falsch zu machen. Dass man Männerherzen mit Sex binden musste, hatte man ihnen völlig ausgetrieben. Aus ihrer Sicht war das ein Thema nur für Nutten und ähnliches weibliches Gesocks, Sex war etwas dreckiges für sie. Abgesehen von den Momenten, in denen sie selbst unter ihren Männern lustvoll selig waren. Das waren keine dreckigen, sondern heilige Momente für sie, gesegnet schließlich sogar vom Papst.

 

Dass die Männer dabei nicht auch selig waren, war nach Ansicht solcher Frauen Schuld der Männer, ganz klar. Dabei galt das Prinzip des Gebens und Nehmens einfach auch beim Sex. Wer keine Lust bekam, der konnte nicht lieben. Doch solche Dinge waren einer normalen Kanadierin nicht mit Worten beizubringen, deshalb versuchte Mary Shelton es auch nicht, sondern griff zu Notlügen.

 

Shelton: "Mrs. Downing, wenn Ihre Lage so aussichtslos wäre, dann wäre ich jetzt nicht hier. Und ich habe Ihnen versichert, dass es unsere höchste Aufgabe sei, die Menschen glücklich zu machen, das gilt auch Ihnen gegenüber. Sie selbst müssen nicht einmal ganz genau wissen, was Ihnen Ihr Mann wirklich bedeutet, Mrs. Downing. Können Sie mit absoluter Bestimmtheit sagen, dass Sie wirklich alles an Ihrem Mann, was er ist, was er sagt, was er tut, absolut richtig finden und mögen? Vielleicht ist Ihr Mann Ihren Gefühlen weniger wert, als Ihre Gedanken es meinen? Wäre Ihr Mann sich Ihrer absoluten Liebe sicher, dann brauchte ich diesen Test nicht mit Ihnen zu machen, Mrs. Downing. Wollen Sie lieber verzichten, oder wollen Sie um Ihren Mann kämpfen? Das Verfahren vergleicht objektiv, Mrs. Downing!"

 

Das Gerät hatte sie nebenher aufgebaut und gestartet, sie ließ es schnell bis zur Höchsttemperatur erwärmen und legte dann ihre eigene Hand für Sekunden darauf. Dorothy Downing starrte auf die Hand, und im Blicke der Dorothy Downing sah man Entschlossenheit wachsen. Ihre Liebe zu Jim konnte keine andere übertreffen, daran zweifelte sie nicht.

 

Mrs. Downing, absolut entschlossen: "Ich mache es."

 

Dorothy Downing musste hart leiden, sie forderte sich alles ab. Doch mit größtem Willen kämpfte sie aus ihrer Sicht im falschen Ritual. Es war nicht das Ritual des Kampfes um den Mann, sondern das Ritual zur inneren Aufgabe des Mannes. Dorothy Downings Hände würden ein paar Tage schmerzen. Außerdem weinte sie aus Schmerz und Erschöpfung, nachdem sie die Hände vom Gerät gerissen hatte. Mrs. Downing hatte alles gegeben, sie hatte sich die Seele aus dem Leib geschrieen und war am Ende. Aber genau das war auch nötig gewesen, damit ihr Herz Jim ganz aufgab.

 

Im Prinzip so hatten Menschen es in der Steinzeit gemacht, wenn der Lebenspartner gestorben war. Der Schmerz wurde über sanfte Peitschen oder flache Hände von zugeneigten anderen Menschen auf den Rücken erteilt, allmählich gesteigert. Der Rücken bot eine viel größere Fläche als die Hände, war im Grunde viel besser geeignet. Doch für Trickaktionen musste man die Handverbrennungen in Kauf nehmen, das Verfahren erschien üblichen Frauen weitaus plausibler als Schläge auf den Rücken. Die Frau, der der Mann ausgetrieben wurde, schrie solange: "Ich liebe ihn!", bis sie es trotz größter Willensanstrengung gegen den Schmerz aufgeben musste. In dem Moment brach der Schmerz die Liebe, löschte sie aus. Hörte sie zu früh auf, trieb sie sich nicht bis zum letzten, dann war der Effekt nicht da. So trieb man Liebe aus. Es war klüger, als jemandem Jahre lang hinterher zu trauern und dem gegenwärtigen Leben Chancen zur Neuorientierung zu verbauen.

 

Man brauchte seine Liebe für die Lebenden. Unpassende Gefühle aller Art wurden in jeder natürlichen menschlichen Sippe auf die Schnelle beseitigt, weil sie eine Gefahr für das soziale Funktionieren der Sippe darstellten. Shelton hatte Mrs. Downing irgendwie hereingelegt, irgendwie aber auch nicht: Nach den Regeln der Natur gehört ein Mann der Frau, die ihn zuletzt an sich gebunden hatte, das war Rita Jenkins, nicht Ehefrau Downing. Zudem hätte Rita Jenkins niemals eine Chance gehabt, wenn Mrs. Downing ihrem Mann den rituellen Liebesbeweis abgenommen gehabt hätte. Nach den Regeln der Natur war Mrs. Downing niemals die Ehefrau von Jim Downing gewesen: Sie hatte ihre natürliche Aufgabe als Ehefrau, den Mann durch Liebe zu binden, nicht erfüllt gehabt, nur deshalb war Jim bei Rita Jenkins gelandet.

Shelton: "Mrs. Downing, verzeihen Sie mir bitte, aber Ihr Ergebnis spricht für sich."

 

Dorothy Downing sah weinend und entsetzt zu Mrs. Shelton, so, als ob sie ein Gespenst sehen würde. Sie wusste nicht, was mit ihr geschehen war.

 

Shelton: "Mrs. Downing, ist irgendetwas nicht in Ordnung mit Ihnen?"

 

Mrs. Downing, immer noch weinend: "Ich weiß es nicht, was mit mir los ist, Mrs. Shelton. Ich hatte immer gedacht, ich würde Jim so sehr lieben. Ich hätte Ihnen am liebsten die Augen ausgekratzt, als Sie meine Liebe zu Jim infrage stellten. Aber gerade jetzt frage ich mich, ob ich Jim überhaupt liebe! Als ob ich mir die ganzen Jahre selbst etwas vorgemacht hätte, Mrs. Shelton!. Ich verstehe gar nichts mehr!"

 

Mary Shelton ging vor Mrs. Downing auf die Knie und sah ihr bittend in die Augen.

"Bitte verzeihen Sie mir, Mrs. Downing! Ich werde Ihnen alles erklären, aber vorhin hatte ich Sie unbedingt belügen müssen. Sie haben gerade die Liebe zu Ihrem Mann innerlich aufgegeben, und das war in Ihrer Lage das Beste, was Sie tun konnten. Jim hat sich für die andere Frau entschieden, und Ihr Herz muss doch für ein neues Leben offen sein, Mrs. Downing. Ihre Hände werden ein paar Tage schmerzen, aber Sie werden nicht mehr durch eine Liebe belastet, die vergeblich wäre! Bitte verzeihen Sie mir, wenn ich unrecht gehandelt haben sollte, Mrs. Downing!"

 

Mrs. Downings Hände schmerzten offensichtlich, aber die Nachricht, dass Jim weg war, erzeugte keinen besonderen Eindruck. Mrs. Downing blickte erst vorwurfsvoll mit offenem Mund, dann sagte sie aber doch nichts, bis sie dann sagte: "Sie haben recht gehandelt. Ich muss Ihnen dafür sogar sehr dankbar sein."

 

Nachdem Mary Shelton vorgeführt hatte, wie schnell man unsterblich scheinende Liebe los werden konnte, wenn man einmal in den ganz sauren Apfel zu beißen bereit war, war Dorothy Downing von Sheltons Kompetenz überzeugt. Die Lüge störte das Vertrauen nicht, weil Dorothy Downing im Nachhinein erkannte, dass die Lüge nur zu ihren Gunsten erfolgt war. Mary Sheltons Position hatte sich deutlich verbessert. Mary Shelton holte eine Schmerz- und Brandsalbe aus ihrem Koffer, selbstverständlich neu versiegelt.

 

Shelton: "Mrs. Downing, bitte nehmen Sie die Brandsalbe und reiben Sie die Handflächen sofort ein, es wird spürbar gut tun und dient der Heilung. Die Tube gehört selbstverständlich Ihnen, Mrs. Downing. Es gibt leider noch ein anderes beträchtliches Problem, Mrs. Downing. Sie selbst kennen Steinberg, und Mr. Downing geht davon aus, dass Steinberg Ihnen und Ihren Kindern gefährlich werden könnte."

 

Mrs. Downing: "Steinberg, das alte Ekel. Zutrauen würde ich ihm alles. Bisher hatte ich selbst nicht viel mit ihm zu tun. Aber ich weiß, dass er gefährlich sein kann. Ich kann Jim gut verstehen, mit dem, was er meint. Nur, was soll ich gegen Steinberg tun?"

 

Shelton: "Mrs. Downing, ich hatte Sie nicht belogen, was unseren Einsatz in der Psychologie angeht, wie Sie nun auch selbst wissen. Doch das war nicht alles. Wir schützen auch Menschen vor gefährlichen anderen Menschen. Wir beseitigen jede Gefahr für Sie, Mrs. Downing, wenn Sie uns die Möglichkeit dazu geben. Außer Zaubern können wir alles, Mrs. Downing, und bei manchen von uns bin ich mir nicht einmal sicher, dass sie nicht auch zaubern können. Mrs. Downing, ich möchte Sie sehr gern noch einmal um etwas bitten, wenn Sie es gestatten!"

 

Mary Shelton stellte Dorothy Downing für das Freundschaftsritual der Frauen auf. Dann stellte sie sich selbst gegenüber und sagte:" Mrs. Downing, wir beide müssen uns nun ganz darauf konzentrieren, wie wichtig ist es, dass Sie und Ihre Kinder sicher vor Steinberg geschützt sind. Dabei sehen wir uns in die Augen, solange wir es können. Mary Shelton sah der Mrs. Downing zunächst sehr sanft in die Augen. Vom Triebschema abgeratene Menschen haben es sonst zu schwer, einem anderen Menschen einfach lange in die Augen zu sehen. Mary Shelton sagte der Mrs. Downing mit ihren Augen immer wieder: "Ich will Dir aus Liebe helfen. Indem ich Dir helfe, hilfst Du mir!" Als diese Nachricht nach dem Empfinden von Mary Shelton vollständig von Mrs. Downing aufgenommen worden war, war der Blick der Mrs. Downing frei jeder Angst und Scheu, dafür voller Zuneigung.. Nun konzentrierte Mary Shelton sich nur noch auf eine Botschaft: "Nimm Steinberg zum Mann, und ich verspreche Dir, alles wird gut!". Mrs. Downing hatte mit sich zu kämpfen, doch immer eindringlicher konzentrierte Mary Shelton sich auf das "Ich verspreche Dir, dann wird alles gut!". Mary Shelton überredete die Gefühle der Mrs. Downing mit den Augen. Das war die schnellste und die sicherste Methode unter Menschen, wenn es ehrlich war.

 

Auch die beiden fielen sich, wie Robert und Jim, weinend in die Arme. Die beiden waren Herzensfreundinnen, gleiches Regelschema wie andererseits bei den Männern. Mary Shelton und Dorothy Downing konnten sich nun aufeinander verlassen. So machten Naturmenschen es auf die Schnelle, wenn man sich aufeinander verlassen musste, sich aber kaum oder gar nicht kannte. Es reichte ein gemeinsames Vorhaben, an dem beide intensiv und beide in gemeinsamem Sinne interessiert waren. Man musste sozusagen in einem Boot angekettet sein, und die Sache durfte nicht ganz ohne sein. Dann war es immer machbar.

 

Shelton: "Mrs. Downing, ich heiße Mary, bitte!"

 

Mrs. Downing: "Danke, Mary, ich heiße Dorothy."

 

Shelton: "Du kannst ihn haben, wenn Du ihn haben willst. Besser kannst Du ihn gar nicht in den Griff bekommen als so, Dorothy."

 

Mrs. Downing: "Wenn man sich das Arschloch bei ihm weg denkt, dann ist er ein attraktiver Mann. Intelligent und sportlich ist er auch, er kann charmant sein, das kann man ihm alles nicht absprechen. Aber sich bei Steinberg das Arschloch weg zu denken, ist, wie sich beim Pazifik das Wasser weg zu denken, Mary."

 

Shelton: "Die Pumpen laufen auf Hochtouren, Dorothy, zwischen Asien und Amerika entsteht ein neuer Kontinent. Steinberg lernt es soeben von Patricia Henderson, lieb zu sein."

 

Mrs. Downing bekam große Augen, und riss ihren Mund weit auf, dann warf sie sich vor Lachen auf den Boden. Sie prustete förmlich:. "Dann hatte Steinberg fast recht......... ..., dass Robert Henderson ein ganz ausgekochter Hund ist....... und Mrs. Henderson war für Steinberg nur eine Null wie alle Frauen für ihn ... und SIE bringt DEM Steinberg jetzt bei...." und sie lachte weiter.

 

Shelton: "Wollen wir uns ansehen, wie Steinberg lieb ist, Mary?"

 

Mrs. Downing: "Eigentlich keine schlechte Idee. Ist er auch wirklich lieb zu uns?"

 

Shelton: "Ganz lieb, Dorothy. Er weiß uns Frauen nun zu schätzen, Dorothy. Und er ist heilfroh, dass wir Mitgefühl mit den armen Männern haben und sie nicht an die Wand nageln wollen, Dorothy!" Beide Frauen lachten, es hatte den richtigen in der richtigen Weise erwischt. Alle Frauen auf der ganzen Welt hätten mitgelacht. Der Umstand, dass Dorothy Downing sich über Steinbergs Attraktivität geäußert hatte, war doppelt bedeutsam. Erstens war es auch Beweis dafür, dass sie Jim nicht mehr liebte. Noch einen Tag zuvor hätte sie sich nicht so über Steinberg geäußert, es wäre ihr egal gewesen, ob er sportlich oder unsportlich gewesen wäre. Zweitens hatte Mrs. Downing dadurch bewiesen, dass Steinberg ein Mann nach ihrem Schema war. Nur eine innerlich suchende Frau äußerte sich so, und nur, wenn ein Mann ihr gefiel. Damit war die Sache für Mary Shelton im Grunde gelaufen. Dorothys Herz war frei für Steinberg, Dorothy hatte ein Auge auf Steinberg, und Dorothy war nun Marys Herzensfreundin und glaubte und sagte ihr alles. Für sie war nun grundsätzlich klar, wenn Mary sich sicher fühlte, dass man zur Besichtigung Steinbergs fahren konnte, dann konnte man das. Nur, wenn Mary Dorothys Lage mit bedacht hatte, konnte sie den Vorschlag so locker machen. Darauf konnte Dorothy sich verlassen. Und das tat sie auch, solange sie nicht meinte, Mary hätte etwas wichtiges nicht wissen können.

 

Mrs. Downing: "Du weißt sicherlich, welchen Stellenwert Steinberg im System hat, auch, mit wem ihr es zu tun habt, Mary?"

 

Shelton: "Ich versichere Dir, dass wir Dir den besten Schutz bieten, den Dir irgendeiner in dieser Lage bieten kann, Dorothy. Wir wissen natürlich, dass Steinberg ein Illuminatensohn ist. Wir wissen aber auch, wie man mit Illuminaten und Satanisten umgehen muss, Dorothy. Ein Restrisiko lässt sich niemals ausschließen, in ein paar Sekunden kann uns auch ein Meteorit erschlagen, Dorothy. Aber wir würden mit Deinem Wohle nicht handeln, ohne die Hintergründe wirklich gut zu kennen. Darauf kannst Du Dich verlassen, Dorothy."

 

Mrs. Downing: "Wenn Du das so sagst, Mary, dann verlasse ich mich darauf, dass Du Bescheid weißt.-------- Mary!!!! Lasse uns bitte sofort zum lieben Steinberg fahren, worauf warten wir noch?"

 

Die Herzensfreundschaft machte die Dinge enorm unkompliziert, man brauchte solange keinerlei Vertrauensbruch zu fürchten, wie man sich selbst nicht schwer ins Unrecht setzte. Die beiden Frauen scherzten wie zwei Schulmädchen, und natürlich triumphierten sie auch im Auto weiter. Solch ein Sieg war auszukosten. Und das geschah nicht vor Steinbergs Augen, denn das wäre nicht fair gewesen. Die Frauen befreiten sich bei solchen Gelegenheiten auch von Unmut, den ganz andere Männer verbockt hatten. Gefeiert wurde nicht der Sieg über den Mann Steinberg, sondern ein Sieg über alle Männer, die ohne Not nicht lieb zu Frauen waren.

Dorothy Downing lachte wie ein Schulmädchen und war auch auf dem emotionalen Stand eines Schulmädchens, denn sie war an einem Mann interessiert. Sie wollte ihm den weiblichen Triumph zwar auch noch etwas deutlicher vor Augen führen, aber vor allem wollte sie ihn sich holen. Das konnte nur im Sinne Steinbergs sein, denn wenn sie ihn als passend erkannt hatte, dann passte sie automatisch ebenso gut zu ihm. Und damit hatten die Triebe des unerfüllten Steinbergs eine Chance von null, der Dorothy Downing zu entgehen.

 

Shelton: "Dorothy, Du musst wissen, dass Steinberg die höchste zerstörungsfreie Folter durchlief. In seinem Falle musste es sein, um den absoluten Trumpf zu setzen. Erst war ihm Todesfolter für Unartigkeit angedroht, dann grausame Versklavung durch Patricia Henderson."

 

Es wirkte eher erschrocken als heiter, als Mrs. Downing sagte: "Der Arme! Mrs. Henderson wird ihn doch sicherlich ganz heil lassen?"

 

Shelton: "Patricia weiß, dass er Deine Beute sein soll, und sie geht mit ihm um, als sei sie seine und Deine Schwester."

 

Mrs. Downing überlegte kurz, bevor sie sprach. Die Sache war von höchster Wichtigkeit für sie. Steinbergs Wohl lag ihr stark am Herzen. Sie hätte spontan geglaubt, wenn Shelton die Formel "darauf kannst Du Dich verlassen" verwendet hätte, so aber dachte sie kurz nach. Dann wurde ihr klar, was Mary gesagt hatte, und dann war sie vollständig beruhigt. Erst dann sagte sie: "Dann wäre er ja mein Bruder?" Sobald das Wichtigste geklärt war, fingen gutgelaunte Frauen an zu blödeln.

 

Shelton: "Mensch Dorothy! Sie geht mit ihm so um, Du sollst ihn natürlich nicht als Bruder behandeln!"

Mrs. Downing: "Dann bin ich ja beruhigt. Ich hatte schon das Schlimmste befürchtet, Mary."

Patricia Henderson hatte Steinberg selbstverständlich vorbereitet, und man saß auf einer Augenhöhe an einem Tisch. Steinberg war nicht bewegungslos, sondern harmlos gefesselt, er hatte sich sogar frisch machen dürfen. Aber nur deshalb, weil er wirklich lieb gewesen war.

Und weil er so lieb gewesen war, hatte Patricia Henderson ihm auch noch versichert, wenn er weiterhin so lieb sei, dann würden auch die beiden Besucherinnen lieb zu ihm sein. Sollte er aber meinen, sich irgendwie verächtlich über Frauen äußern oder sich ihnen gegenüber so verhalten zu müssen, dann würde er von der Frauengemeinschaft gnadenlos eingekocht werden. Patricia Henderson hatte stets den goldenen Weg für ihn, und jeden anderen Weg vermasselte sie ihm gründlich. Lieb zu anderen sein, so lange die anderen auch lieb waren, das war der goldene Weg der Patricia Henderson.

 

Mrs. Downing: "Hallo, Mr. Steinberg, darf ich vorstellen: Mary Shelton, das ist Mr. Steinberg, ein Freund meiner Familie. Mr. Steinberg, das ist Mary Shelton, meine Herzensfreundin. Wie geht es Ihnen, Mr. Steinberg, ich hoffe aufrichtig, es gehe Ihnen gut?" Seitdem Mrs. Downing sich für Steinberg interessierte, interessierte sie sein Wohl, nicht, ihn ohne Not zu demütigen. Das kam zum Ausdruck. Sogar zur Notlüge griff sie für ihn, die allerdings allen klar war, denn Steinbergs bisherige Haltung zu den Downings war ja allen bekannt.

 

Steinberg: "Sehr angenehm, Ihre Bekanntschaft zu machen, Mrs. Shelton, und herzlichen Dank Ihrer aufrichtigen Nachfrage, Mrs. Downing. Ich fühle mich in meiner Hilflosigkeit sehr gut behütet, das kann ich Ihnen einwandfrei versichern."

 

Mrs. Downing: "Mr. Steinberg, die ganze Welt ist Patricia Henderson dankbar dafür, dass sie einen Menschen aus Ihnen macht. Sie sollten ihr deshalb auch dankbar sein, ich hoffe, Sie sind es auch, Mr. Steinberg?"

 

Steinberg: "Ich freue mich, dass Sie mich noch als Menschen akzeptieren, Mrs. Downing. Ich habe Ihrer ganzen Familie schwer zugesetzt. Ich bin Mrs. Henderson von ganzem Herzen dankbar, denn sie hat mich überzeugt, dass ich meinem eigenen Glück bisher im Wege stand, und sie hilft mir, nun zu meinem Lebensglück zu finden. Es ist mir ein sehr wichtiges Anliegen, Sie persönlich um Verzeihung zu bitten, Mrs. Downing. Das heißt, wenn Sie es gestatten würden, worum ich Sie sehr herzlich bitte."

 

Mrs. Downing: "Mary, hilf mir bitte weiter! Was meint er?"

Spontan wandte sie sich an die Herzensfreundin, obwohl sie Patricia Henderson viel länger "kannte".

 

Shelton: "Dorothy, er meint, dass Du Deinen ganzen Hass auf ihn in Dir mobilisieren sollst und ihm diesen Hass durch Verachtungssignale zeigen sollst. Damit tust Du, wenn es ihm wirklich leid tut, seinem Herzen tatsächlich sehr weh, dann ist es Folter für ihn. Und er bittet Dich, vor Dir gegen Deine Verachtung anflehen zu dürfen, bis Du spürst, dass er geläutert ist und Du gar nicht mehr anders kannst, als ihm zu verzeihen. Er bittet Dich also, ihn zu foltern, um Deine wahre Vergebung durch seinen eigenen Schmerz erzwingen zu dürfen."

 

Mrs. Downing war tief ergriffen, ihre Augen weit aufgerissen :"Und, Mary, was macht er dabei genau?"

 

Shelton: "Er wird Dir zu Füßen fallen und Dein Herz immer verzweifelter um Vergebung anflehen, weil sein Schmerz immer größer wird, solange Du hart bleibst. Wären wir absolut hartherzig, so könnten wir die Männer damit in Irrsinn und Tod treiben, Dorothy. Der Halunke weiß, dass er Dir letztlich das Herz brechen wird, aber er ist entschlossen bereit, sich das unter Umständen verdammt viel kosten und Deine Gefühle den Preis bestimmen zu lassen, Dorothy."

 

Die beiden Freundinnen unterhielten sich vor allen so, als ob die anderen nicht da wären, und musterten entweder konzentriert Steinberg, oder sahen sich gegenseitig an.

 

Mrs. Downing: "Mr. Steinberg, Sie sollen unbedingt wissen, dass ich von ganzem Herzen aufrichtig und zutiefst ergriffen bin! Mary, darf er mich dabei berühren?"

 

Shelton: "Dorothy, wenn Du ihm dabei gestatten würdest, Deine Unterschenkel fest zu umschlingen, so könnte er in Dir den Wunsch zünden, ihn zum Manne zu wollen, sogar dann, wenn Du Jim noch lieben würdest. Mr. Steinberg, Sie werden sicherlich nicht die Vorstellung haben, das Ritual so auszuführen, dass es dabei zu einer körperlichen Berührung zwischen Ihnen beiden kommt?"

Steinberg: "Mrs. Downing, ich darf Ihnen versichern, dass ich Sie nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch hin berühren würde. Ich akzeptiere es, dass die Frau den Mann erwählt und das Sexualschema eröffnet, während der Mann es beendet. Ich wäre glücklich, wenn Sie mich lieben würden, Mrs. Downing, ich wäre sehr gern von ganzem Herzen immer lieb zu Ihnen und auch zu Ihren Kindern. Doch die Entscheidung darüber liegt selbstverständlich bei Ihnen, Mrs. Downing."

 

Mrs. Downing: "Mary, halte mich fest! Ich glaube fast, er meint, was er sagt. Was meinst Du, Mary?"

 

Shelton: "Wie viel Wut hast Du noch auf ihn im Bauch, Dorothy? Spürst Du Angst vor ihm, wenn Du ihm in die Augen siehst? Spürst Du Unaufrichtigkeit?"

 

Mrs. Downing: "Wenn ich ihn jetzt so sehe, eigentlich gar keine, Mary. Und das kommt mir selbst nicht geheuer vor. Wenn ich daran denke, welche ungeheure Wut ich sonst auf ihn hatte! Und welche Angst wir vor seiner Bösartigkeit hatten!" Wenn jemand wirklich geläutert war, wären Wut und Angst schädlich gewesen, und deshalb konnte man sie nicht mehr empfinden. So lief es in der Natur.

 

Mrs. Henderson: "Ich verbürge mich dafür, dass er bereits geläutert ist. Aber wir lassen ihn nicht gehen, bevor wir eine Frau haben, deren Herz sich aufrichtig nach seinem Herzen sehnt, Mrs. Downing. Denn nur dann kann er wirklich glücklich werden, nur dann passt sie sicher zu ihm. Das ist mir ein wahres Herzensanliegen, Mrs. Downing. Ich vertrete die Interessen Mr. Steinbergs, als sei er mein geliebter Bruder, solange er es nicht selbst kann. Bitte berücksichtigen Sie das, Mrs. Downing. Wenn Sie gegen die Interessen Mr. Steinbergs handeln würden, dann handelten Sie zugleich und in gleicher Weise gegen meine Interessen."

 

Shelton: "Patricia, Du kannst ganz unbesorgt sein, das versichere ich Dir sowohl als Dorothys als auch als Deine Herzensfreundin. Dorothy, wenn ich mir Mr. Steinberg ansehe, dann sehe auch ich nichts Böses mehr. Der arme Mann hat es wirklich verdient, dass irgendeine Frau sich seines ungestreichelten Herzens erbarmt und ihn mitnimmt, Dorothy. Wenn Dein Herz sagt: "Ja, trotz allem will ich ihn lieben", dann schnappe ihn Dir so schnell wie möglich. Aber lege ihn bloß verdammt fest an die Kette, und sage ihm, dass ich ihm die Augen auskratzen und die Hoden einschlagen werde, sollte er Dir das Leben irgendwie schwer machen."

 

Mrs. Henderson: "Mrs. Downing, falls Mr. Steinberg doch rückfällig werden würde, dann könnte er noch froh sein, wenn er der Mary und nicht mir in die Hände fiele."

 

Shelton wurde sofort temperamentvoll gegenüber Mrs. Henderson: "Sage das nicht so, Patricia, denn wenn Steinberg einer meiner Herzensfreundinnen das Leben schwer machte, dann wäre meine Rache an ihm die fürchterlichste! Du weißt es selbst, Patricia, was Herzensfreundschaft mit mir bedeutet! Darauf kann Dorothy sich ebenso gut verlassen wie Du, Patricia, und Dorothy ist nicht Deine Herzensfreundin!" Unbedacht und ungewollt hatte Mrs. Henderson die Loyalität von Sheltons Herzensfreundschaft infrage gestellt, spontan wurde sie von Shelton zurecht gerückt, womit diese die Ernsthaftigkeit ihrer Frauenfreundschaft eindrucksvoll demonstrierte.

 

von Winfried Sobottka
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